Datennutzungsrichtlinie
Diese Richtlinie beschreibt ausführlich, wie unsere Online-Bildungsplattform verschiedene Technologien zur Datenerfassung einsetzt. Wir legen großen Wert darauf, dass Sie verstehen, welche Informationen wir sammeln und warum diese für Ihr Lernerlebnis wichtig sind. Die Transparenz unserer Praktiken steht im Mittelpunkt unseres Engagements für Ihre Privatsphäre.
Als Bildungsanbieter verarbeiten wir Daten auf unterschiedliche Weise – manche davon sind unerlässlich für den Betrieb, andere verbessern Ihre Erfahrung erheblich. Diese Unterscheidung ist uns wichtig, denn Sie sollten genau wissen, was geschieht, wenn Sie unsere Kurse besuchen oder durch unsere Lernmaterialien navigieren. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, jedes Detail offenzulegen, auch wenn gesetzlich nicht immer erforderlich.
Technologieeinsatz
Moderne Online-Bildungsplattformen funktionieren nur durch den gezielten Einsatz verschiedener Tracking-Methoden. Ohne diese Technologien wäre es unmöglich, Ihren Lernfortschritt zu speichern, personalisierte Kursempfehlungen zu geben oder sicherzustellen, dass Sie bei jedem Besuch genau dort weitermachen, wo Sie aufgehört haben. Diese Systeme arbeiten im Hintergrund und schaffen die technische Grundlage für ein nahtloses Bildungserlebnis.
Wir kategorisieren unsere Technologien nach ihrem Zweck, was Ihnen hilft zu verstehen, welche Rolle sie spielen. Jede Kategorie erfüllt spezifische Funktionen, und nicht alle sind gleich wichtig. Manche lassen sich deaktivieren, ohne dass Ihre Lernerfahrung leidet, während andere absolut notwendig sind.
Notwendige Technologien
Bestimmte Tracking-Methoden sind unverzichtbar für den Betrieb unserer Plattform. Ohne sie könnten Sie sich nicht anmelden, Ihre Kurse nicht aufrufen oder Ihre Prüfungen nicht absolvieren. Diese Technologien stellen sicher, dass grundlegende Sicherheitsmechanismen funktionieren und Ihre persönlichen Daten geschützt bleiben, während Sie durch verschiedene Lernmodule navigieren.
- Authentifizierungsmechanismen speichern Ihre Anmeldeinformationen während einer Sitzung, sodass Sie nicht bei jedem Seitenwechsel erneut Ihre Zugangsdaten eingeben müssen. Diese Technologie ist absolut grundlegend für sichere Online-Bildung und lässt sich nicht deaktivieren, ohne die Plattformnutzung unmöglich zu machen.
- Lastverteilungssysteme sorgen dafür, dass Ihre Anfragen an den richtigen Server weitergeleitet werden, besonders wichtig während Stoßzeiten, wenn Tausende Studierende gleichzeitig auf Videolektionen zugreifen. Diese Technologie verhindert Serverüberlastungen und garantiert, dass Ihre Lernmaterialien schnell geladen werden.
- Sicherheitstechnologien erkennen und verhindern betrügerische Aktivitäten, schützen vor automatisierten Angriffen und stellen sicher, dass nur autorisierte Personen auf Prüfungen und Zertifikate zugreifen können. Diese Schutzmechanismen sind besonders in Bildungsumgebungen kritisch, wo die Integrität von Leistungsnachweisen gewährleistet sein muss.
Leistungserfassung
Zur Verbesserung unserer Bildungsangebote messen wir kontinuierlich, wie gut unsere Plattform funktioniert. Diese Analysen zeigen uns, welche Kursinhalte besonders langsam laden, wo Studierende häufig abbrechen oder welche Videoformate die beste Kompatibilität aufweisen. Solche Erkenntnisse sind Gold wert, wenn es darum geht, Ihre Lernerfahrung zu optimieren.
- Ladezeitmessungen erfassen, wie schnell verschiedene Kurselemente auf Ihrem Gerät erscheinen, wobei wir zwischen Videostreams, interaktiven Übungen und Textmaterialien unterscheiden. Diese Daten helfen uns zu verstehen, ob unsere Content-Delivery-Netzwerke effizient arbeiten oder ob bestimmte Regionen schlechtere Verbindungen haben, was dann zu technischen Anpassungen führt.
- Fehlerprotokolle dokumentieren technische Probleme, die während Ihrer Lerneinheiten auftreten können – von unterbrochenen Videostreams bis zu fehlgeschlagenen Quiz-Übermittlungen. Jeder dieser Vorfälle wird analysiert, damit unser Entwicklungsteam Schwachstellen identifizieren und beheben kann, bevor sie viele Lernende betreffen.
- Nutzungsstatistiken zeigen aggregierte Muster darüber, welche Lernpfade am populärsten sind, zu welchen Tageszeiten die meisten Studierenden aktiv sind und welche Kurse die höchsten Abschlussquoten haben. Diese anonymisierten Informationen fließen in unsere pädagogischen Entscheidungen ein und helfen uns, neue Inhalte zielgerichteter zu entwickeln.
Funktionale Technologien
Diese Kategorie umfasst alle Mechanismen, die Ihre persönlichen Präferenzen speichern und Ihr Lernerlebnis individualisieren. Obwohl nicht technisch notwendig, machen sie den Unterschied zwischen einer generischen Plattform und einem maßgeschneiderten Bildungsumfeld. Hier speichern wir Dinge wie Ihre bevorzugte Videoqualität, Untertiteleinstellungen oder die Geschwindigkeit, mit der Lektionen abgespielt werden sollen.
- Präferenzenspeicherung merkt sich Ihre Einstellungen über verschiedene Sitzungen hinweg – beispielsweise ob Sie Dunkelmodus bevorzugen, welche Sprache für Benutzeroberflächen gewählt wurde oder ob Sie automatische Wiedergabe bei Kurslektionen aktiviert haben möchten. Diese Technologie erspart Ihnen wiederholte Konfigurationen bei jedem Besuch.
- Fortschrittsverfolgung dokumentiert präzise, wo Sie in jedem Kurs stehen, welche Module Sie abgeschlossen haben und welche Übungen noch ausstehen. Diese Information synchronisiert sich über mehrere Geräte, sodass Sie auf Ihrem Tablet beginnen und am Desktop weitermachen können, ohne manuell nach Ihrer letzten Position suchen zu müssen.
- Interaktionsspeicher bewahrt Ihre Notizen, Lesezeichen und markierten Abschnitte in Lernmaterialien auf, was besonders wertvoll wird, wenn Sie für Prüfungen wiederholen oder bestimmte Konzepte nachschlagen möchten. Diese personalisierten Anmerkungen bleiben erhalten und werden geräteübergreifend verfügbar gemacht.
Personalisierungsmethoden
Durch fortgeschrittene Analysemethoden können wir Ihr Bildungserlebnis an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Diese Systeme beobachten, wie Sie mit verschiedenen Inhaltstypen interagieren, und schlagen basierend darauf Kurse vor, die Ihren Interessen entsprechen könnten. Die Personalisierung geht über simple Empfehlungen hinaus und umfasst die Anpassung von Schwierigkeitsgraden oder die Hervorhebung von Themen, die Ihre Wissenslücken schließen.
- Empfehlungsalgorithmen analysieren Ihren Lernverlauf, vergleichen ihn mit Mustern ähnlicher Studierender und identifizieren Kurse, die Ihre Fähigkeiten erweitern könnten. Diese Vorschläge berücksichtigen nicht nur Ihre bisherigen Interessen, sondern auch komplementäre Wissensbereiche, die Ihr Profil abrunden würden – etwa wenn Sie Webdesign lernen, könnte die Plattform Kurse zu User Experience vorschlagen.
- Adaptive Lernsysteme passen den Inhalt dynamisch an Ihr Tempo und Verständnisniveau an, indem sie erkennen, welche Konzepte Sie schnell erfassen und wo Sie zusätzliche Erklärungen oder Übungen benötigen. Diese Technologie macht Bildung effizienter, da Sie weniger Zeit mit bereits gemeistertem Material verbringen und mehr Fokus auf herausfordernde Bereiche legen können.
- Inhaltliche Anpassungen verändern die Darstellung von Lernmaterialien basierend auf Ihren Präferenzen und Interaktionsmustern – beispielsweise durch bevorzugte Präsentation von Videoinhalten statt Textlektionen, wenn Ihre Historie zeigt, dass Sie audiovisuelle Formate effektiver nutzen. Diese Form der Personalisierung respektiert unterschiedliche Lernstile.
Datenökosystem
All diese verschiedenen Technologiekategorien arbeiten zusammen und bilden ein vernetztes System, das Ihre Bildungserfahrung formt. Notwendige Technologien schaffen die Basis, Leistungsmessungen optimieren die technische Infrastruktur, funktionale Elemente personalisieren Ihre Umgebung, und Anpassungsmechanismen machen das Lernen effektiver. Dieses Zusammenspiel ist sorgfältig austariert, um maximalen Nutzen bei minimaler Datenerfassung zu erreichen.
Wichtig ist zu verstehen, dass diese Systeme nicht isoliert operieren – Ihre Präferenzen beeinflussen Empfehlungen, Leistungsdaten verbessern Funktionalität, und alles zusammen formt ein kohärentes Bildungsumfeld. Wir haben bewusst darauf geachtet, dass jede Technologie einen klaren Mehrwert bietet und nicht redundant Informationen sammelt, die bereits durch andere Mechanismen erfasst werden.
Verwaltung Ihrer Einstellungen
Sie haben umfangreiche Kontrollmöglichkeiten darüber, welche Tracking-Technologien auf Ihrem Gerät aktiv sein dürfen. Diese Rechte sind nicht nur gesetzlich verankert, sondern spiegeln auch unsere Überzeugung wider, dass Sie selbst bestimmen sollten, wie Ihre Daten verwendet werden. Die Datenschutz-Grundverordnung gibt Ihnen explizite Befugnisse, Einwilligungen zu widerrufen oder einzuschränken, und wir respektieren diese Entscheidungen vollständig.
Allerdings sollten Sie sich bewusst sein, dass bestimmte Beschränkungen die Funktionalität unserer Bildungsplattform beeinträchtigen können. Wir versuchen transparent zu machen, welche Konsequenzen jede Entscheidung hat, damit Sie informierte Abwägungen zwischen Privatsphäre und Nutzererlebnis treffen können. Diese Balance ist persönlich und variiert je nach Ihren Prioritäten.
Browsersteuerung
Die meisten modernen Webbrowser bieten integrierte Werkzeuge zur Verwaltung von Tracking-Technologien. Diese Einstellungen sind oft tief in den Menüstrukturen verborgen, weshalb wir Ihnen detaillierte Anleitungen für die gängigsten Browser geben.
- Chrome-Nutzer finden die relevanten Optionen unter Einstellungen → Datenschutz und Sicherheit → Cookies und andere Websitedaten, wo verschiedene Blockierungsstufen verfügbar sind. Sie können dort zwischen vollständiger Blockierung aller Drittanbieter-Cookies, zeitbasierten Beschränkungen oder selektiven Ausnahmen für vertrauenswürdige Websites wählen, wobei jede Option unterschiedliche Auswirkungen auf Ihre Lernerfahrung hat.
- Firefox bietet unter Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Verbesserter Schutz vor Aktivitätenverfolgung mehrere vorkonfigurierte Schutzstufen an, von Standard über Streng bis Benutzerdefiniert. Die strikte Einstellung blockiert viele Tracking-Elemente aggressiv, kann aber dazu führen, dass einige interaktive Kurselemente nicht korrekt funktionieren, besonders bei eingebetteten Drittanbieter-Tools wie Diskussionsforen oder kollaborativen Whiteboards.
- Safari-Anwender auf Apple-Geräten können unter Einstellungen → Safari → Datenschutz & Sicherheit die Option "Websiteübergreifendes Tracking verhindern" aktivieren, die standardmäßig bereits relativ restriktiv ist. Safari löscht zudem automatisch bestimmte Tracking-Daten nach sieben Tagen, was bedeutet, dass manche Ihrer Lernpräferenzen nicht dauerhaft gespeichert werden, wenn Sie nur sporadisch auf die Plattform zugreifen.
Plattformeigene Verwaltungswerkzeuge
Zusätzlich zu Browser-Einstellungen bieten wir ein eigenes Präferenzzentrum direkt auf unserer Plattform an. Dieses Tool gibt Ihnen granulare Kontrolle über verschiedene Datenverarbeitungskategorien und erklärt in Echtzeit, welche Funktionen durch Ihre Einstellungen beeinträchtigt werden könnten. Das Zentrum ist über Ihr Konto-Dashboard zugänglich und synchronisiert Ihre Entscheidungen über alle Geräte hinweg.
- Im Präferenzzentrum können Sie jede Technologiekategorie einzeln aktivieren oder deaktivieren, wobei notwendige Technologien aus regulatorischen und funktionalen Gründen nicht abschaltbar sind. Für jede Kategorie erhalten Sie detaillierte Erklärungen über konkrete Auswirkungen – wenn Sie etwa Leistungserfassung deaktivieren, verlieren wir die Möglichkeit, technische Probleme proaktiv zu identifizieren, was möglicherweise zu längeren Ladezeiten oder unentdeckten Fehlern führt.
- Die Verwaltungsoberfläche zeigt Ihnen auch, welche externen Partner aktuell auf Ihrem Konto aktiv sind und zu welchen Zwecken. Sie können selektiv bestimmte Integrationen blockieren – etwa Analysedienste oder Videoplayer von Drittanbietern – obwohl dies bedeuten kann, dass manche Kursinhalte nicht verfügbar werden oder in reduzierter Qualität angezeigt werden müssen.
- Ihre Einstellungen werden versioniert und protokolliert, sodass Sie jederzeit nachvollziehen können, welche Änderungen Sie wann vorgenommen haben. Diese Transparenz ist besonders wichtig, falls Sie später feststellen, dass bestimmte Funktionen nicht wie erwartet arbeiten und überprüfen möchten, ob Ihre Präferenzeinstellungen dafür verantwortlich sind.
Auswirkungen von Deaktivierungen
Jede Entscheidung, bestimmte Tracking-Technologien zu blockieren, hat spezifische Konsequenzen für Ihr Lernerlebnis. Wir möchten ehrlich über diese Trade-offs sprechen, damit Sie realistische Erwartungen haben.
- Das Blockieren von Leistungserfassung bedeutet, dass wir keine individuellen Ladezeiten mehr messen können, was unsere Fähigkeit einschränkt, Probleme zu diagnostizieren, die speziell Ihre Verbindung oder Ihr Gerät betreffen. Wenn Sie technische Schwierigkeiten melden, können unsere Supportteams weniger zielgerichtet helfen, da ihnen diagnostische Daten fehlen, die normalerweise automatisch erfasst würden.
- Funktionale Technologien abzuschalten führt dazu, dass alle Ihre Präferenzen bei jedem Besuch zurückgesetzt werden – Sie müssten Spracheinstellungen, Videoqualität und Darstellungsoptionen jedes Mal neu konfigurieren. Besonders frustrierend wird dies bei längeren Kursen, wo Sie regelmäßig zurückkehren und ständig dieselben Einstellungen vornehmen müssen, statt nahtlos weiterzulernen.
- Personalisierungsmethoden zu deaktivieren verwandelt die Plattform in eine generische Erfahrung ohne maßgeschneiderte Kursvorschläge oder adaptive Schwierigkeitsanpassungen. Sie sehen dann nur noch allgemeine Empfehlungen basierend auf Popularität, nicht auf Ihren spezifischen Lernzielen oder bisherigen Erfolgen, was die Kursauswahl zeitaufwendiger und weniger effizient macht.
Externe Verwaltungstools
Neben browsereigenen Funktionen existieren zahlreiche Drittanbieter-Tools, die erweiterte Privatsphäre-Kontrolle bieten. Browser-Erweiterungen wie Privacy Badger oder uBlock Origin können systematisch Tracking-Elemente blockieren, erfordern aber technisches Verständnis, um Fehlblockierungen zu vermeiden, die legitime Bildungsinhalte beeinträchtigen.
- Privacy-fokussierte Erweiterungen analysieren Netzwerkverkehr in Echtzeit und blockieren verdächtige Anfragen, können aber manchmal zu aggressiv sein und notwendige Bildungsressourcen als Tracker fehlidentifizieren. Für Bildungsplattformen empfehlen wir, solche Tools vorsichtig zu konfigurieren und unsere Dravoiqent als vertrauenswürdig zu markieren, damit Kerninhalte nicht versehentlich blockiert werden.
- VPN-Dienste verschleiern Ihre IP-Adresse und geografische Position, was bestimmte standortbasierte Inhalte oder regionale Serveroptimierungen beeinträchtigen kann. Manche Kurse sind aus lizenzrechtlichen Gründen regional beschränkt, und ein VPN könnte fälschlicherweise signalisieren, dass Sie in einer Region sind, für die wir keine Verbreitungsrechte haben, was dann zu Zugriffsverweigerungen führt.
- Spezialisierte Datenschutz-Browser wie Brave oder Tor bieten maximalen Schutz, können aber problematisch sein für interaktive Bildungsanwendungen, die auf JavaScript, lokale Speicherung oder Echtzeitkommunikation angewiesen sind. Wenn Sie solche Browser verwenden, sollten Sie unsere Plattform zu den Ausnahmen hinzufügen, um volle Funktionalität zu gewährleisten.
Balance zwischen Privatsphäre und Funktionalität
Die optimale Konfiguration hängt von Ihren persönlichen Prioritäten ab. Für die meisten Lernenden empfehlen wir einen moderaten Ansatz: notwendige und funktionale Technologien zulassen, bei Leistungserfassung und Personalisierung je nach Komfortniveau entscheiden. Diese Balance ermöglicht ein reibungsloses Lernerlebnis, während Sie dennoch substanzielle Kontrolle über Ihre Daten behalten.
Experimentieren Sie ruhig mit verschiedenen Einstellungen und beobachten Sie, wie sich Ihre Lernerfahrung verändert. Was für einen Studierenden perfekt funktioniert, kann für einen anderen zu restriktiv oder zu freizügig sein. Unsere Plattform ist darauf ausgelegt, mit verschiedenen Konfigurationen zu funktionieren, wobei sich die Qualität der Erfahrung graduell verändert, je nachdem, wie viele Technologien Sie aktivieren.
Zusätzliche Bestimmungen
Speicherfristen
Wir bewahren verschiedene Datenkategorien für unterschiedlich lange Zeiträume auf, abhängig von ihrem Zweck und rechtlichen Anforderungen. Kontodaten bleiben aktiv, solange Sie unsere Dienste nutzen, plus eine Nachfrist von drei Monaten nach Kontoschließung, um versehentliche Löschungen rückgängig machen zu können. Ihre Kursinhalte, Notizen und Zertifikate werden unbegrenzt gespeichert, da sie dauerhaften Bildungswert haben.
Technische Logdaten, die für Sicherheit und Leistungsoptimierung gesammelt werden, löschen wir nach 90 Tagen automatisch, es sei denn, sie sind Teil einer laufenden Sicherheitsuntersuchung. Anonymisierte Aggregatstatistiken können wir länger aufbewahren, da sie keinen Personenbezug mehr haben und ausschließlich für Forschungs- und Entwicklungszwecke dienen. Bei Löschanfragen entfernen wir alle personenbezogenen Daten innerhalb von 30 Tagen, wobei bestimmte rechtlich erforderliche Aufzeichnungen in anonymisierter Form länger existieren können.
Sicherheitsmaßnahmen
Der Schutz Ihrer Bildungsdaten hat höchste Priorität, weshalb wir mehrschichtige Sicherheitsarchitekturen implementiert haben. Alle Datenübertragungen zwischen Ihrem Gerät und unseren Servern sind durch moderne Verschlüsselungsprotokolle gesichert, wobei wir ausschließlich TLS 1.3 oder höher verwenden. Gespeicherte Daten auf unseren Servern sind ebenfalls verschlüsselt, mit separaten Schlüsselverwaltungssystemen, die physisch und logisch von den Datenspeichern getrennt sind.
Zugriff auf Ihre persönlichen Informationen ist streng reglementiert und erfolgt nach dem Prinzip der minimalen Berechtigung – Mitarbeiter können nur auf Daten zugreifen, die für ihre spezifischen Aufgaben absolut notwendig sind. Regelmäßige Sicherheitsaudits durch externe Spezialisten überprüfen unsere Systeme auf Schwachstellen, und wir führen Penetrationstests durch, um potenzielle Angriffsvektoren zu identifizieren. Zusätzlich überwachen automatisierte Systeme kontinuierlich verdächtige Aktivitäten und alarmieren unser Sicherheitsteam bei Anomalien.
Datenschutzrahmen
Die durch Tracking-Technologien erfassten Informationen sind Teil eines umfassenderen Datenschutzökosystems, das alle Aspekte Ihrer Interaktion mit unserer Plattform umfasst. Diese Daten fließen zusammen mit direkt bereitgestellten Informationen wie Kontaktdaten, Bildungshistorie und Zahlungsinformationen in ein einheitliches Datenschutzkonzept ein, das durch unsere Hauptdatenschutzerklärung geregelt wird.
Der Datenfluss innerhalb unserer Systeme folgt dokumentierten Prozessen: Tracking-Daten werden zunächst in temporären Speichern gesammelt, dann pseudonymisiert und mit Ihrem Konto verknüpft, sofern Sie eingeloggt sind. Anonymisierte Aggregationen werden in separaten Analysesystemen verarbeitet, während personenbezogene Verhaltensdaten nur in geschützten Umgebungen für Personalisierungszwecke verwendet werden. Dieser strukturierte Ansatz stellt sicher, dass Daten nicht unkontrolliert zwischen verschiedenen Zwecken vermischt werden.
Regelkonformität
Unsere Praktiken entsprechen den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung, die besonders strenge Standards für die Verarbeitung personenbezogener Daten in Europa setzt. Darüber hinaus beachten wir branchenspezifische Richtlinien für Bildungsanbieter, die zusätzliche Schutzmaßnahmen für studentische Daten vorsehen. Wir führen regelmäßig Datenschutz-Folgenabschätzungen durch, um sicherzustellen, dass neue Tracking-Technologien den rechtlichen Rahmen nicht verletzen.
Als Bildungsinstitution sind wir uns bewusst, dass manche unserer Lernenden minderjährig sein könnten oder aus Jurisdiktionen mit speziellen Bildungsdatenschutzgesetzen stammen. Deshalb haben wir zusätzliche Schutzschichten implementiert, die über die Mindestanforderungen hinausgehen. Unsere Rechtsabteilung überwacht kontinuierlich Änderungen in relevanten Gesetzgebungen weltweit und passt unsere Praktiken proaktiv an, noch bevor neue Regelungen in Kraft treten.
Internationale Datenübermittlungen
Als globale Bildungsplattform betreiben wir Server in mehreren Regionen, was manchmal bedeutet, dass Ihre Daten geografische Grenzen überschreiten. Für Transfers aus der Europäischen Union in Drittländer verwenden wir genehmigte Übermittlungsmechanismen wie Standardvertragsklauseln, die von der Europäischen Kommission entwickelt wurden. Diese Verträge verpflichten Empfänger zu europäischen Datenschutzstandards, auch wenn sie in Jurisdiktionen mit weniger strengen Gesetzen operieren.
Wir bevorzugen regionale Datenspeicherung, wo immer möglich – europäische Nutzer werden primär von europäischen Servern bedient, was Latenz reduziert und Datenschutz vereinfacht. Nur wenn technisch unvermeidbar oder für spezifische Dienste notwendig, übertragen wir Daten in andere Regionen, und selbst dann nur nach gründlicher rechtlicher Prüfung. Backup-Systeme und Disaster-Recovery-Mechanismen können Kopien in verschiedenen geografischen Zonen halten, aber auch diese unterliegen denselben Schutzstandards wie die Primärdaten.
Externe Anbieter
Unsere Bildungsplattform integriert ausgewählte Drittanbieter, die spezialisierte Dienste erbringen, welche wir nicht selbst entwickeln. Diese Partner umfassen Videohosting-Dienste, Zahlungsabwickler, Analysewerkzeuge und Content-Delivery-Netzwerke. Jeder dieser Anbieter wurde sorgfältig geprüft und muss vertraglichen Datenschutzverpflichtungen zustimmen, bevor wir die Integration erlauben.
Die Datensammlung durch externe Partner ist auf das für ihren spezifischen Dienst notwendige Minimum beschränkt. Ein Videoplayer-Anbieter erfasst beispielsweise Wiedergabe-Statistiken und Streaming-Qualität, hat aber keinen Zugriff auf Ihre Kontaktdaten oder Zahlungsinformationen. Analytische Dienste sehen aggregierte Nutzungsmuster, nicht aber individuelle Lernverläufe oder persönliche Notizen. Diese Segmentierung stellt sicher, dass kein einzelner Partner ein umfassendes Profil über Sie erstellen kann.
- Cloud-Infrastrukturanbieter hosten unsere Serverumgebungen und verarbeiten technische Daten wie IP-Adressen, Zugriffszeiten und Bandbreitennutzung, die für den Betrieb der Plattform unerlässlich sind. Diese Anbieter fungieren als Datenverarbeiter unter unserer Kontrolle und dürfen die Informationen nicht für eigene Zwecke nutzen, was vertraglich streng geregelt ist.
- Zahlungsdienstleister verarbeiten Transaktionsdaten gemäß PCI-DSS-Standards, wobei sensible Kreditkarteninformationen niemals unsere Server erreichen, sondern direkt zwischen Ihrem Browser und dem Zahlungsanbieter ausgetauscht werden. Diese Tokenisierung schützt Ihre finanziellen Daten maximal.
- Analysewerkzeuge erfassen anonymisierte Verhaltensmuster, um Nutzungstrends zu identifizieren – etwa welche Kursteile besonders herausfordernd sind oder wo Studierende häufig aufgeben. Diese Erkenntnisse fließen in didaktische Verbesserungen ein, ohne dass individuelle Lernende identifizierbar bleiben.
Sie können die Datenübermittlung an bestimmte externe Partner über unser Präferenzzentrum einschränken, wobei manche Integrationen so fundamental sind, dass ihre Deaktivierung bestimmte Funktionen vollständig unzugänglich macht. Beispielsweise lässt sich ein Videokurs nicht ohne den Videoplayer-Dienst absolvieren, und Zahlungen erfordern zwingend die Einbindung des Zahlungsdienstleisters. Wir kennzeichnen klar, welche Partnerintegrationen optional sind und welche für Kernfunktionen benötigt werden.
Alternative Technologien
Neben traditionellen Tracking-Methoden setzen wir verschiedene ergänzende Technologien ein, um Informationen über Websitebesucher zu sammeln. Diese Methoden dienen ähnlichen Zwecken, arbeiten aber auf technisch unterschiedliche Weise und haben jeweils spezifische Eigenschaften bezüglich Speicherdauer und Löschbarkeit.
Web Beacons und Pixel
Web Beacons sind winzige, transparente Grafikdateien, die in Webseiten oder E-Mails eingebettet werden. Wenn Ihr Browser diese Dateien lädt, wird eine Anfrage an unsere Server oder Partner-Server gesendet, die grundlegende Informationen über den Zeitpunkt und die Umstände des Zugriffs übermittelt. Auf unserer Bildungsplattform nutzen wir Pixel hauptsächlich, um zu erfassen, welche E-Mail-Benachrichtigungen über neue Kurse oder Erinnerungen tatsächlich gelesen wurden.
- Tracking-Pixel in Lernfortschritts-E-Mails informieren uns darüber, ob Sie unsere Motivationsnachrichten öffnen, was uns hilft zu verstehen, welche Kommunikationsstrategien wirksam sind. Diese Daten werden verwendet, um die Häufigkeit und das Timing von Nachrichten zu optimieren, damit Sie nicht mit irrelevanten oder zu vielen E-Mails überflutet werden.
- Conversion-Pixel auf Kursabschlussseiten messen, wie viele Studierende nach Abschluss eines Kurses weitere Bildungsangebote erkunden oder Zertifikate herunterladen. Diese Metriken zeigen, ob unser Kursdesign erfolgreich zu weiterem Engagement führt oder ob Studierende nach dem Abschluss die Plattform verlassen.
- Sie können Web Beacons blockieren, indem Sie Bilder in E-Mails deaktivieren oder Browser-Erweiterungen verwenden, die Tracking-Pixel identifizieren und unterdrücken. Die meisten E-Mail-Clients bieten Optionen, externe Bilder standardmäßig zu blockieren, was automatisch auch eingebettete Pixel verhindert.
Local Storage und Session Storage
Moderne Browser bieten Speichermechanismen, die größere Datenmengen lokal auf Ihrem Gerät ablegen können als traditionelle Methoden. Local Storage behält Daten dauerhaft, auch nach Browserschließung, während Session Storage nur für die Dauer einer Browser-Sitzung existiert. Wir nutzen diese Technologien extensiv für Bildungsanwendungen, die offline-Funktionalität oder schnelle lokale Zugriffe benötigen.
- Kursfortschrittsdaten werden im Local Storage zwischengespeichert, sodass die Plattform bei kurzen Verbindungsunterbrechungen weiterhin Ihre Position kennt und keine Wiederholungen erzwingt. Diese lokale Kopie synchronisiert sich automatisch mit unseren Servern, sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, was nahtlose Lernerfahrungen auch bei instabilen Internetverbindungen ermöglicht.
- Temporäre Quiz-Antworten speichern wir im Session Storage während Sie eine Prüfung absolvieren, damit versehentliches Schließen des Tabs nicht sofort alle Ihre Antworten löscht. Diese Daten existieren nur während der aktiven Prüfungssitzung und verschwinden automatisch nach Übermittlung oder Sitzungsende, was Sicherheit gewährleistet.
- Sie können Local Storage über Browser-Einstellungen löschen, was ähnlich funktioniert wie das Löschen traditioneller Tracking-Mechanismen. Der Pfad ist üblicherweise unter Datenschutzeinstellungen → Websitedaten löschen zu finden, wobei Sie selektiv einzelne Websites oder alle gespeicherten Daten entfernen können.
Geräteerkennung
Wir verwenden Techniken zur Identifizierung von Geräten, die wiederholte Besuche erkennen, ohne direkt personenbezogene Informationen zu speichern. Diese Methode kombiniert verschiedene technische Charakteristika Ihres Browsers und Geräts – etwa Bildschirmauflösung, installierte Schriftarten, Zeitzone und Browser-Version – zu einem einzigartigen Fingerabdruck. Obwohl keine einzelne Information identifizierend ist, kann die Kombination Geräte mit hoher Wahrscheinlichkeit wiedererkennen.
- Geräte-Fingerprinting hilft uns, verdächtige Aktivitäten zu erkennen – beispielsweise wenn plötzlich von hundert verschiedenen Geräten auf ein einzelnes Konto zugegriffen wird, was auf Credential-Sharing oder Sicherheitsverletzungen hindeuten könnte. Diese Sicherheitsmaßnahme schützt Ihr Konto vor unbefugtem Zugriff, auch wenn Passwörter kompromittiert wurden.
- Die Technik ermöglicht es uns auch, geräteübergreifende Lernverläufe zu verstehen, ohne invasive Tracking-Methoden einzusetzen – wir können erkennen, dass dieselbe Person zwischen Tablet und Desktop wechselt, und entsprechend die Benutzeroberfläche optimieren, ohne jede Bewegung im Internet zu verfolgen.
- Vollständigen Schutz gegen Fingerprinting bieten spezialisierte Browser wie Tor oder Privacy-Modi, die Geräteeigenschaften randomisieren. Allerdings können solche Maßnahmen auch legitime Sicherheitsfunktionen beeinträchtigen, weshalb Sie abwägen sollten, ob die erhöhte Privatsphäre die potenziellen Einschränkungen wert ist.
Server-Logs
Jeder Webserver dokumentiert automatisch technische Anfragen, die er empfängt, einschließlich IP-Adresse, Zeitstempel, angeforderter Ressource und Browser-Information. Diese Logs sind fundamentaler Bestandteil des Internetbetriebs und dienen primär Sicherheits- und Fehlerbehebungszwecken. Wir protokollieren diese Daten für 90 Tage und analysieren sie hauptsächlich, wenn technische Probleme auftreten oder Sicherheitsvorfälle untersucht werden müssen.
- Zugriffsprotokolle zeigen Muster von Serveranfragen, die helfen, Distributed-Denial-of-Service-Angriffe oder automatisierte Bot-Zugriffe zu identifizieren und zu blockieren. Diese Schutzmaßnahmen halten die Plattform für legitime Lernende verfügbar, indem sie böswilligen Traffic herausfiltern, bevor er unsere Anwendungsserver erreicht.
- Fehlerprotokolle dokumentieren technische Probleme wie fehlgeschlagene Datenbankverbindungen oder beschädigte Dateiaufrufe, was unserem Entwicklungsteam ermöglicht, Probleme zu diagnostizieren und zu beheben, oft bevor Nutzer sie überhaupt bemerken. Diese proaktive Wartung verbessert die Zuverlässigkeit der Bildungsplattform erheblich.
- Da Server-Logs automatisch bei jedem Webzugriff entstehen, können Sie ihre Erstellung nicht direkt verhindern, ohne die Website komplett zu meiden. Allerdings können VPNs oder Proxy-Dienste Ihre echte IP-Adresse verschleiern, was die personenbezogene Natur dieser Protokolle reduziert, wobei manche Funktionen möglicherweise eingeschränkt werden.