Robotik trifft auf echte Intelligenz
Wir sind kein gewöhnliches Bildungszentrum. Unsere Wurzeln liegen in der praktischen Forschung – dort, wo Maschinen lernen, eigenständig Entscheidungen zu treffen. Was als kleines Projekt in einem Berliner Labor begann, entwickelte sich zu einem Ort, an dem Menschen die Grenzen zwischen Mechanik und Denken neu definieren.
Vor einigen Jahren erkannten wir eine Lücke: Unternehmen suchten verzweifelt nach Leuten, die nicht nur programmieren konnten, sondern verstanden, wie Roboter in unvorhersehbaren Situationen reagieren müssen. Die klassische Ausbildung vermittelte Theorie. Wir wollten Menschen befähigen, Systeme zu bauen, die wirklich funktionieren – im Lager, in der Fertigung, manchmal sogar im medizinischen Bereich.
Heute arbeiten wir mit einer Handvoll Dozenten, die selbst noch aktiv in Projekten stehen. Keine auswendig gelernten Folien. Stattdessen echte Problemstellungen aus der Industrie, an denen unsere Teilnehmer wachsen können.
Wie wir arbeiten
Unsere Methode basiert auf drei Säulen, die sich in der Praxis bewährt haben. Keine Buzzwords – nur das, was tatsächlich Ergebnisse bringt.
Praxis vor Präsentation
Sie arbeiten von Beginn an mit echter Hardware. Unsere Roboter-Kits sind nicht perfekt – genau wie die Bedingungen in echten Produktionsumgebungen. Das zwingt zum Nachdenken. Sie lernen, Sensordaten zu interpretieren, wenn sie verrauscht sind, und KI-Modelle anzupassen, wenn die erste Version nicht funktioniert.
Mentoren, keine Lehrer
Unsere Dozenten begleiten Sie durch reale Projektphasen. Wenn Ihr Greifarm das Werkstück nicht findet, fragen sie erst: "Was sagen die Daten?" Dann schauen wir gemeinsam. Diese Art der Betreuung bereitet auf Situationen vor, in denen es kein Lehrbuch gibt – sondern nur Logdateien und Zeit zum Testen.
Industrie im Dialog
Mehrmals im Jahr kommen Ingenieure aus Unternehmen vorbei und stellen ihre aktuellen Herausforderungen vor. Manche davon werden zu Projektaufgaben. So entsteht ein direkter Draht zwischen dem, was Sie lernen, und dem, was draußen gebraucht wird. Manchmal führt das auch zu Kontakten für später.
Ihr Weg durch die Robotik
Jeder kommt mit anderen Vorkenntnissen zu uns. Manche haben schon programmiert, andere noch nie einen Roboter gesehen. Deshalb ist unser Programm modular aufgebaut – Sie steigen dort ein, wo es für Sie Sinn macht.
Die ersten Wochen drehen sich um Grundlagen: Wie bewegt sich ein Roboter im Raum? Was bedeutet maschinelles Lernen in der Praxis? Danach wird es spezifischer.
Sensorik und Wahrnehmung
Wie Roboter ihre Umgebung erfassen – von simplen Infrarotsensoren bis zu komplexen Kamerasystemen mit Objekterkennung.
Bewegungssteuerung
Die Mechanik zum Leben erwecken. Hier geht es um Pfadplanung, Kollisionsvermeidung und die Feinheiten von Aktuatoren.
KI-Integration
Modelle trainieren, die Robotern helfen, selbstständig zu entscheiden – ob beim Sortieren, Greifen oder Navigieren.